INFORMIEREN - VORBEUGEN - SCHÜTZEN

Hochwasserpass

Die Idee

Der Hochwasserpass ist ein innovatives und nützliches Dokument zur Standortanalyse und Bewertung von bestehenden oder geplanten Privat- und Gewerbe-Immobilien in hochwassergefährdeten Gebieten.

Gefährdungspotenzial auf einen Blick

Der Inhaber des Hochwasserpasses hat damit eine fundierte Risikoeinschätzung für sein Haus und erhält zudem Tipps, wie durch Vorsorgemaßnahmen eine Hochwassergefährdung reduziert werden kann. Außerdem dient der Hochwasserpass als Nachweis, in welchem Maße das Gebäude hochwassergefährdet, -gesichert oder -angepasst ist.

Alternativ hilft er bei Verkauf und Vermietung des Gebäudes, weil die Risiken für Hochwasser, Rückstau und Starkregen bewertet ausgewiesen sind.

Hier geht es zum Hochwasserpass.

Versicherung unterstützt Hochwasserpass

 

Der Hochwasserpass wird durch einen Versicherer im Schadensfall finanziert:

• Die Ausstellung eines Hochwasserpasses bis zu 1.000 €
• Die vom Hochwasserpass Sachkundigen empfohlenen Maßnahmen bis zu 2.500 €

 

Im Rahmen des Projektes »Entwicklung eines Weiterbildungsangebotes durch die Greensurance Stiftung zur Anpassung der Versicherungsbranche an die Herausforderungen durch den Klimawandel.« das im Zuge des Förderprogramms für Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels (DAS) durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert wurde, hat die Greensurance Stiftung nachhaltige Versicherungsleitlinien entwickelt. In diesen greensFAIR® ESG-Zusatzbedingungen sind Maßnahmen zur Klimaanpassung (Risikovorsorge für Elementargefahren) enthalten, die durch den Versicherer getragen werden. Sie sind im Internet unter: »Versicherungs-Leistungen im Überblick« einsehbar.


Die Waldenburger Versicherung ist Träger dieser nachhaltigen Versicherungskonditionen im Sinne des Klimaschutzes und der Klimaanpassung.

- Hochwasserpass international -

Der Hochwasserpass (international auch Floodlabel) wird von der World Meteorological Organization unter ihrem Projekt Associated Programm on Flood Management (APFM) als hilfreiches Tool gelistet.

Download

Informationen zum internationen Hochwasserpass: Floodlabel

Am 11-12. März kamen auf Initiative von Prof. Dr. Robert Jüpner Experten und Stakeholder an der TU Kaiserlautern zum Thema "Resilient Communities" zusammen. Beiträge aus Sri Lanka und Nigeria wurden durch europäische Beiträge ergänzt. Unter anderem hat Karin Snel (Universität Utrecht, Niederlande) das internationale Forschungsprojekt FLOODLABEL und erste Ergebnisse hiervon präsentiert (www.floodlabel.eu). Das Projekt baut maßgeblich auf dem Hochwasserpass auf. Die Ergebnisse werden vorasusichtlich im internationalen Fachblatt "WIRES Water" publiziert werden.

 

Am 29 Mai wurden in einem Workshop zum Thema "Flood Resilience and Private Property" in Utrecht verschiedene Beiträge zum Hochwasserrisikomanagement diskutiert. Beispiele aus Brasilien, den USA, Europa und China wurden vorgestellt. Karin Snel (Universität Utrecht, Niederlande) und Peter Davids (Universität Gent, Beglien) stellten in ihren Beiträgen Zwischenergebnisse des Europäischen Forschungsprojektes "FLOODLABEL" dar, an dem das HKC als Projektpartner mit dem HochwasserPass mitwirkt (www.floodlabel.eu). Die Ergebnisse des Workshops werden in 2019 in einem Sonderheft der internationalen Fachzeitschrift Water International publiziert.

 

Vom 19-21. Juni findet in Riga auf einem Projekttreffen des Europäischen COST Action Netzwerkes LAND4FLOOD statt (www.land4flood). Das Netzwerk befasst sich mit der Fragen rund um Hochwasserrisikomanagement und Bodeneigentum. LAND4FLOOD wird durch Lenka Slavikova (JEP Universität Usti nad Labem, CZ) und Thomas Hartmann (Beiratssprecher HKC und Universität Wageningen) koordiniert. Vertreter aus circa 30 Ländern kommen hier zusammen und diskutieren 3 Tage zum Thema wie man Stakeholder in lokale Hochwasserrisikomanagementmaßnahmen einbeziehen kann. Geschäftsführer Georg Johann wird hier den Hochwasserpass (Floodlabel) präsentieren.

 

 

DWA schult Sachkundige

Schulungstermin 17.04.2018

Zusätzlicher Schulungstermin in Nürnberg 15./16.05.2018

(zur Anmeldung bitte bei der HKC-Geschäftsstelle melden: Silke.Felsch(at)hkc-online.de)

Schulungstermin 20.11.2018

 

In Zusammenarbeit mit der Versicherungswirtschaft und dem HochwasserKompetenzCentrum e.V. arbeitet die DWA mit an der Einführung des Hochwasserpasses. In den Gremien der DWA werden Prüfkriterien und ein Schulungskonzept für die Ausbildung der Sachkundigen entwickelt. Die DWA übernimmt die Kompetenz der Sachkundigen durch Schulungen in denen Erkenntnisse vertieft und ausgebaut werden.

weitere Informationen

 

 

 

Das HKC im Fernsehen! Interview: Hochwasserpass

Hier finden Sie ein interessantes Interview bei alle wetter! zu unserem Projekt Hochwasserpass!